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Ausstellungen


Die zweite Aufmerksamkeit - Kulturbrücke

Finger-Alphabet

1997 habe ich mich entschlossen zum Thema Gehörlosigkeit eine Reportage zu machen.

Schon in den ersten Tagen an der Gehörlosenschule in München bemerkte ich, dass ich ohne Gebärdensprache nicht mit Gehörlosen kommunizieren kann. Ich selbst dachte, dass ich kein Problem hätte zu verstehen und mich mit meinem deutlichen Mundbild verständlich zu machen, doch als ein kleines Kind gebärdend auf mich zukam und wissen wollte wer ich denn sei und was ich hier mache, verstand ich gar nichts.

Also war der erste Entschluss gefasst, ich habe mich die Woche darauf zum Gebärdenkurs angemeldet.

2 Jahre arbeitete ich an dem Projekt und fotografierte in München, Salzburg und an der Uni für Gebärdensprachforschung in Hamburg. In Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayern der Gehörlosen und Rebecca Vollath und vielen anderen helfenden Händen, konnte ich das Projekt vollenden.

Im Juli 99 fand die "Kulturbrücke für Gehörlose und Hörende" im Gasteig in München statt. Im Programm waren Filme zum Thema Gehörlosikeit, das Tanztheater Faust mit Hörenden und Gehörlosen Darstellern, Diskussionsrunden, Gebärdenschnupperkurse und ein Kinderprogramm.

Die Ausstellung bestand aus der Fotoausstellung zum Thema Gehörlosigkeit und weiteren 4 gehörlosen Künstlern, die sich mit Malerei und Metallskulpturen beschäftigen.

Die Postkarte mit dem Fingeralphabet und der Fotokatalog zur Fotoausstellung kann bei mir bestellt werden. Postkarte 0,50 € Katalog 6,00 €.

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Ausblicke

Die Ausstellung "Ausblicke" kam über den Kunstverein ARTgerecht e.V. zustande. Bernd Wiedemann fragte mich ob ich Interesse hätte, Bilder beim Symposium des Naturschutzes "Blickpunkt Oberes Würmtal" im Zentrum für Jugendarbeit in Gauting auszustellen.

Nach einigen Überlegungen entschied ich mich die Würm und ihre Natur indirekt zu meinem Thema zu machen und zu sehen, wie die Menschen, die an der Würm leben, auf sie blicken. 4 Wochen radelte ich die Würm entlang oder ging sie zu Fuß ab, um an die verschiedenen Fenster zu kommen.

Süddeutsche Zeitung:

<<...Claudia Göppperl nimmt das Thema "Blickpunkt Oberes Würmtal", unter das der Bund Naturschutz diesen Abend gestellt hatte, wörtlich. Sie richtet ihre Kamera immer wieder auf die Würm und entdeckt dabei Ansichten, die fast als Sinnbild für einen Grundkonflikt gelten können: Der Mensch will in einer möglichst ursprünglichen Natur leben, muß aber dafür zwangsläufig Einfluß auf seine Umgebung nehmen und verändert sie. Die Bilder zeigen die Würm aus der Perspektive der Häuser, die an ihrem Ufer stehen. Dort sind Gebäude wie die Kraillinger Mühle angesiedelt, die einst zum Nutzen der Wasserkraft des Gewässers gebaut wurden. Heute scheint die Mühle aber nicht mehr wie ein Fremdkörper neben dem Flusslauf. Ihr Alter hat ihr mehr und mehr Berechtigung aus Präsenz gegeben, ihre Leistungskraft wurde unerheblich, es zählt der Denkmalcharakter.

Das Privileg, einen Fensterplatz an der Würm zu haben, ist aber nicht nur malerischen, oft schon dem Verfall preisgegenbenen Gemäuern vorbehalten. Kontrastreich hat die gelernte Photographin auch Orte ausgewählt, die sich ihrem Grundcharakter klar gegen die ungebärde Natur stellen. Der Blick von der "Webasto"-Kantine wirkt mit ihrem ordentlichem Ambiente, in dem die Tische exakt nach den Bodenfliesen ausgerichtet sind, wie ein Schiff, das sich durch die Landschaft bahnt. Und die Würm fließt in thren unregelmäßigen Windungen unbeirrt vorbei.>> (Regine Sailer)

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Frauen & Bäume

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